Grammys 2013

Gestern noch über das heiße Comeback von Justin Timberlake geschrieben, geht es heute schon weiter mit Musik. Die 55. Grammys fanden am 10. Februar statt und es wird Zeit, sie sich mal ein bisschen genauer unter die Lupe zu nehmen. Bevor ich euch meine Lieblingsauftritte präsentiere, muss aber erstmal der rote Teppich begutachtet werden.

Fangen wir bei den Ladies an:

Meine absolute Favoritin (und das nicht nur in Sachen Mode) war definitiv Rihanna

Rihanna - Grammys 2013

Rihanna – Grammys 2013

Sie kam in einem extra für sie designten Kleid von  Alaïa. Und trotz des doch für Rihanna eher klassischen Schnittes, kommt die Rebellin in ihr immer wieder durch, indem sie es z.B. nicht lassen kann, ihr brustumrandendes Tattoo hervorblitzen zu lassen. I like!

Genauso schön und trotzdem ganz anders ist Beyoncé auf dem roten Teppich aufgetreten

Beyoncé - Grammys 2013

Beyoncé – Grammys 2013

Sie trug einen Jumpsuit von Osman und konnte sich auch ohne lange Schleppe sexy in Szene setzen.

Ein Kleid, dass meiner Meinung nach Mut erfordert, aber genau richtig eingesetzt wurde, trug Kelly Rowland

Kelly Rowland - Grammys 2013

Kelly Rowland – Grammys 2013

Das Kleid von George Chakra hatte strategisch gut platzierte Coutouts, die nicht jede Bewegung einfach oder möglich machen.

Wirklich enttäuscht war ich von Jennifer Lopez, sie kam in einem Kleid von Anthony Vaccarello und schaffte es doch tatsächlich die lächerliche „Ich-halte-mein-Bein-immer-so“-Pose von Angelina Jolie nachzumachen. Mit dem kleinen Unterschied, dass ihr Bein zusätzlich dadurch leicht wuchtig  wirkte. Wirklich auch gar nicht schön, fand ich den Auftritt von Katy Perry. Wo man sich doch sonst auf etwas besonderes und leicht abgedrehtes von ihr freuen kann, kam sie zu den Grammys in einem (ich weiß gar nicht genau, wie ich die Farbe beschreiben soll) „grünem“ Kleid von Gucci, dass sie insgesamt langweilig, alt und fahl aussehen ließ.

 

Bei den Männern schien es an diesem Abend vor allem um die Farbe weiß zu gehen. Einige haben das auch sehr gut hinbekommen, andere dafür umso weniger.

Meine beiden Favoriten bei den Männern waren ganz klar Miguel und Wiz Khalifa.

Miguel kam in einem Anzug von Lanvin und setzte mit seinen Prada Schuhen dem ganzen Outfit die Krone auf.

Miguel - Grammys 2013

Miguel – Grammys 2013

Wiz setzte auf einen klassischen Tom Ford Smoking und hatte sein schönstes Accessoire sowieso im Arm: seine hochschwangere Frau (Model) Amber Rose in einem Kleid von Donna Karan.

Wiz Khalifa und Amber Rose - Grammys 2013

Wiz Khalifa und Amber Rose – Grammys 2013

Auch sehr hot aber nicht in weiß kam Nas zu den diesjährigen Grammys

Nas - Grammys 2013

Nas – Grammys 2013

Er trug Brioni und besonders gut hat mir diese kleine Kette an seiner Tasche gefallen. Es zeigt doch, dass auch Männer sich Gedanken machen und mit Kleinigkeiten auch ein einfacher Anzug/Smoking etwas besonderes werden kann.

Ein absolutes NOT bekommt Sean Paul (in Viktor&Rolf, Versace) für seinen roten-Teppich-Auftritt. An dem war leider nichts, was irgendwie schön oder anziehend gewesen wäre. Genauso auch Host LL Cool J, der für mich eher aussah wie ein Kellner, als der Moderator des Abends.

Sean Paul Foto 4 (1)

So, nun genug von den Augenblicken auf dem roten Teppich. Die ganze Veranstaltung hatte natürlich ein ganz anderes Interesse, nämlich die Musik. Und die Musik war diesmal wirklich der Hammer, ich werde euch meine drei Lieblingsperformances zeigen, aber ich muss sagen, die ganze Veranstaltung war ein absoluter Erfolg.

Besonders toll fand ich den Auftritt von Frank Ocean. Da ich immer noch auf seinem Album channel Orange festhänge, also ein absoluter Traum.

>> Frank Ocean – Forrest Gump

http://www.dailymotion.com/video/xxfb95_frank-ocean-forrest-gump-grammys-2013_music#.URplT6UsCSo

Begeistert war ich auch, dass Miguel, der vor einiger Zeit noch als Geheimtipp galt, seinen großen Auftritt mit Wiz Khalifa an seiner Seite bekam.

>> Miguel und Wiz Khalifa – Adorn

http://www.dailymotion.com/video/xxfjrl_miguel-adorn-live-at-the-2013-grammy-s_music#.URplc6UsCSp

Für mich eines der schönsten Lieder auf dem aktuellen Album, hat Rihanna mit Stay einen der ruhigen Auftritte abgeliefert und mich trotzdem überzeugt. Zumal es bei Rihanna auch keine Überraschung gewesen wäre, wenn ein Live-Auftritt gesangstechnisch eine totale Katastrophe geworden wäre.

>> Rihanna und Mikky Ekko – Stay

http://www.dailymotion.com/video/xxf9dt_rihanna-stay-feat-mikky-ekko-grammys-2013_music#.URpll6UsCSo

So, nun habe ich vorher von drei Auftritten geschrieben, die ich euch ans Herz legen will, aber einer geht noch.
Als Abschluss, der Auftritt von Bruno Mars, Sting, Rihanna und den Marleys als Tribute an Bob Marley.

http://www.dailymotion.com/video/xxf9wc_bruno-mars-sting-rihanna-ziggy-marley-bob-marley-tribute-grammys-2013_music#.URplr6UsCSo

Falls ihr noch mehr sehen wollt, empfehle ich euch auch den Auftritt von Mumford and Sons und natürlich Justin Timberlake.

Quellen: dailymotion, The New York Times – The Collection

3 Antworten zu “Grammys 2013

    • Ach btw, den Schnitt find ich überhaupt nicht klassisch…Das is schon seeehr sexy und außergewöhnlich. Wobei die Brustpartie für meinen Geschmack auch weniger durchsichtig hätte sein dürfen. ;) Kelly Rowlands Kleid dagegen finde ich ganz schlimm. Sie ist definitiv ne schöne Frau, aber das Kleid finde ich etwas too much!

      • Okay… Also ein „für Rihanna eher klassischer Schnitt“, heißt ja auch nicht, dass er nicht sexy sein darf. Es geht eher darum, dass das Kleid nicht (offensichtlich) viel Haut zeigt, lang ist und aus einem edlen Stoff. Gerade Rihanna ist zu Events, wo so etwas angebracht ist, auch schon in halben Dominaoutfits gekommen. Deswegen also diesmal der „klassische“ Schnitt. Der Rest ist wohl eher Geschmacksache. So wie auch das Kleid von Kelly. Zum Glück muss man sich in Sachen Mode nicht einig sein, was schön ist und was nicht.

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